Asni: Harfen und Fantasie - über mich - Presse
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The Harp & Hobbit
1992: "Eine 'Galliard' von John Dowland bot Astrid Nielsch die Möglichkeit, mit den Klängen der Barockharfe in tänzerisch beschwingtem Rahmen zarte kompositorische Konturen zu zeichnen. Dies gelang ihr wie in Robert de Visées drei Tänzen, die in rhythmischer Vielfalt den zweiten Abschnitt beschlossen, auf überzeugende Art" Dezember 1992, Oberhofenkirche Göppingen, mit Anne Lambrecht und Claas Berend Harders
1994: "Kompetenz für die Barockharfe" ... "Die Konzerte in der Klosterkirche Nordshausen bescheren immer wieder musikalische Qualität, aber auch programmatisch herausragend Interessantes. Diesmal war die Barockharfe am Zuge, spanischer und italienischer Bauart, mit einer Fülle von Übertragungen und Originalwerken des 16.-18- Jahrhunderts."..."Mit den 'Brandi' (eine Tanzform) von Negri wurde der Reiz des historischen Harfenklangs besonders deutlich, das Melos anhaltenden, duftigen Nachklangs mitsamt der zarten Überschneidung von Klangflächen." Adolf Lang, Hessisch-Niedersächsiche Allgemeine; 22. November 1994
1995: "Die beiden jungen Künstlerinnen, Urte Lukait (Viola da Gamba) und Astrid Nielsch (Barockharfe), die die Wiederbelebung historisch richtiger Aufführungen mit Herz und Verstand betreiben, gaben sich gleichgewichtig ihrer selbstgestellten Aufgabe hin, das Normale von damals zum Besonderen von heute zu machen." ... "Nicht allein der perfekte Umgang mit den alten Instrumenten und der Alten Musik, vor allem der ausgefeilte Spielstil, die prächtigen instrumentalen Monologe und Dialoge sowie das Kalkül, die seltenen Klangfarben zu variieren und einen jeweils individuellen Tonfall zu finden, machten den Reiz dieses Konzertes aus. Die Zuhörer(innen) genossen die mustergültige, ausgereifte Darbietung, zumal diese von erfreulicher musikantischer Frische geprägt war. Ganz ohne Allüren, hoch diszipliniert und vertieft in sein Spiel, offenbarte sich das Duo klanglich und artikulatorisch gleich gut bei der Entführung in Ausdruckswelten Längst vergangener Zeiten." ... "Die feinen, meditativen Gambenklänge und die instrumentale Brillianz der präzis und eigenwillig gespielten Harfe zeugten von exzellenter Professionalität und hohem musikalischem Niveau. Mühe- und bruchlos formulierten beide Künstlerinnen jedes motivische Detail mit spürbarer Begeisterung geradezu filigran aus." Ellen Ruhnau, Borkumer Zeitung, 23. Juni 1995
1998: "Der England-Block rückte dann die Harfe ins rechte Licht: Hörbar auf Pub gestimmt, wenn sie bei Nicola Mattei, dem Italiener in London, den 'ground' zu Ostinatovariationen über die schottische Mentalität schlägt. Und voller wunderbarem Klangreichtum beim 'Orpheus britannicus' Henry Purcell und seiner Chaconne in F und 'Abendhymne'. Allerschönste gleichberechtigte Musizierfreude vermittelte der Italo-Verbund ... aber um wie viel zärtlicher, amouröser, verspielter als ihre übrigen europäischen Artgenossinnen 'schlät' doch die französische Rossignol! Jedenfalls in Form einer Air en Chaconne von de Bousset/Hotteterre, mit der die beiden Musikerinnen eine wahrhaft bukolische Tanz-Szenerie voll harfender Grazie und altflötlichter Delikatesse krönten. Hochgestimmter Beifall und eine Zugabe waren da Ehrensache." Michael Beughold, Neue Westfälische, 27. Januar 1998 – Konzert des Duos "Rent a Nightingale"
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last updated: 12 March, 2004